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Erschrecken Sie doch !!

  Die Rheinpfalz schrieb in der Ausgabe vom 30.12.2015 über unsere Vorstellung in Stahlberg am 27. Dezember unter dem Titel „Erschrecken Sie doch!“

Barbara Bernt hat eine ausdrucksstarke Stimme, die für Chansons besonders geeignet ist. ...  Begleitet wurde sie gekonnt von Jochen Schott mit seinen Saiteninstrumenten, die zu keiner Zeit die Texte überlagerten. ...  Es gelang der Künstlerin nicht nur blendend, die Texte der Gedichte und Geschichten dem Publikum begreiflich zu machen, auch musikalisch zeigte sich Barbara Bernt von ihrer besten Seite. Nach einer weiteren Runde von Liebe und Treue schloss sich der Kreis der Vorträge mit dem „Nachtgespenst“, ...

Die Rheinpfalz

 

  Unser Tucholsky-Programm „Erschrecken Sie doch !!“ fand in Wiesloch viel Anklang. Wir gastierten am 29.11.2015 im Marionettentheater im Alten Bahnhof. Die Wieslocher Woche schrieb am 3. Dezember „Und sie erschraken nicht“:

Die begeistert mitgehenden Zuhörer „erschraken“ nicht, sondern gingen lebhaft mit, denn Barbara Bernt konnte mit ihrem Gesang und dem Rezitieren von Gedichten und Texten von Kurt Tucholsky ...  ein geschlossenes Bild des Mannes, der meinte „Lasst uns das Leben geniessen, solange wir es nicht begreifen“, zeichnen.

Jochen Schott (Gitarre) war mehr als nur ein Begleiter oder Mitinterpret. Sein geniales Spiel mit vielen jazzigen, harmonischen und rhythmischen Überraschungen passte bestens zu der spontanen und unterhaltsamen Sprache von Barbara Bernt.

Wieslocher Woche

     

Ringel - JAZZ

 Unser Programm Ringel-JAZZ präsentierten wir am am 27. Oktober 2016 in der Stadtbücherei Schifferstadt. Unter dem Titel Gezwitschert, geblubbert und gehaucht schreibt Die Rheinpfalz dazu in der Ausgabe vom 29.10.2016:

Zu den Texten „(...) suchen die Texte die Wahrheit im Konkreten, beschreiben das Alltägliche genau und heben es dabei ins Absurde, immer ein Lächeln auf den Lippen, zuweilen zugleich mit einer melancholischen Träne im Auge und einer Rose im Knopfloch.“

Zur musikalischen Gestaltung „(....) Diese Art, die zitierten Gedichte auch musikalisch in einen Dialog zu setzen, hat einen ganz eigenen feinen Humor, der sich dezent im Hintergrund hält.“

Zur Interpretationen der Gedichte und Texte „(...) Während sie sich zur Freude des Publikums bei "Oh, rief ein Glas Burgunder" in die Volltrunkenheit hineinlallt, seziert sie kristallklar das "scheue Wort", das sich lieber hinter dem Sofa verstecken will, zwitschert, singt, haucht, blubbert und skandiert (...) Das Publikum ist amüsiert und ihr gewogen (...) Mit Applaus werden Bernt und Schott in den Abend entlassen.“

Die Rheinpfalz

 

  Bei unserem Gastspiel am TheaderFreinsheim mit Ringel-Jazz am 7. und 8. Februar 2015 freuten wir uns über ausverkaufte Häuser, ein begeistertes Publikum und die Rezension von Sigrid Ladwig in der Rheinpfalz unter der Überschrift Ringel-JAZZ mit Ringelnatz:

„… Sogleich zieht der Mannheimer Gitarrist mit jazzig vibrierenden Klängen das Publikum in seinen Bann. Locker und scheinbar regellos verspielt lässt er die Töne perlen und gleiten – eben so wie Ringelnatz in den Versen seine Worte. Wie gut das passt, zeigen schon die ersten Texte wie „Überall“ und „Essen ohne dich“. Barbara Bernt steigt mühelos mit ein. … Mit Stimme, Mimik und Körper transportiert die in Stuttgart lebende Schauspielerin das Hintergründige der Ringelnatz-Texte, ihren Witz, ihre Melancholie, das widersprüchliche Fühlen zwischen Lebensgenuss und Einsamkeit.

… Auch wenn das Augenzwinkern vorherrscht und immer wieder Nonsens durchblitzt, so greift doch mancher markante Satz ans Herz. … (Barbara Bernt) verstärkt Sprechen und Sprechgesang mit tänzerischer Bewegung, strahlendem Blick, mit Lächeln oder trauriger Miene. Mal unterschwellig, mal auffällig arbeitet Saitenartist Jochen Schott auf der Gitarre Anleihen aus bekannten Volksliedern ein, verfremdet, deutet im Swingrhythmus um. Er fügt andere Akkorde in bestehende Folgen und schafft damit neue Spannungen, in die Partnerin Barbara Bernt die Wortspiele des reisenden Artisten hineinwebt. So entstehen während der anderthalb Stunden vor dem Auge des Zuschauers immer andere Bilder mit wechselnden Farbspielen. …“

Die Rheinpfalz

 

  Auch mit unserem Programm Ringel-Jazz gastierten wir am Marionettentheater in Wiesloch. Sabine Hebbelmann von der Rhein-Neckar-Zeitung besuchte die Vorstellung am 18. Januar 2015 und schrieb unter der Überschrift Sogar "Pellka" wurde liebevoll besungen:

„Die humoristischen Verse des Dichters Joachim Ringelnatz interpretiert der Mannheimer Musiker und Soziologe durch gewitzte Jazzrhythmen und im fein abgetimmten Duett mit Bernts akzentuiertem Sprechgesang entsteht etwas ganz Eigenes. ... Er hat die Musik selbst komponiert, schöpft die Möglichkeiten der Jazzgitarre kreativ aus und erweist sich als einfühlsamer Saitenvirtuose. Eine unterhaltsame Vorstellung auf hohem Niveau. ...  Spielfreude jedenfalls vermitteln beide Künstler und diese überträgt sich auch auf das Publikum. ...

Der Abend endet mit einem heiteren Ausblick auf den nächsten Morgen. „Aus meiner tiefsten Seele zieht mit Nasenflügelbeben ein ungeheurer Appetit nach Frühstück und nach Leben.“ rezitiert Bernt, gurgelt und zeigt dabei lächelnd ihre Zähne.“

Rhein-Neckar-Zeitung

 

  Die Wieslocher Woche schrieb über unsere ausverkaufte Vorstellung Ringel-Jazz am 18. Januar 2015 im Marionettentheater Wiesloch unter der Überschrift Überall ist Wunderland:

„ ... Herausragende Vorstellung  -  Diese Aufgabe ist Barbara Bernt, der sehr wandlungsfähigen Schauspielerin aus Stuttgart, in verführerischer Garderobe und ihrem Partner Jochen Schott, dem virtuosen Jazz-Gitarristen aus Mannheim, im vollbesetzten Marionettentheater im Alten Stadtbahnhof hervorragend gelungen. ... Sie hoben leichtgewichtige Gedankenspielereien, Frechheiten, Komisches und Tragikomisches sowie Tiefsinniges und Bedenkenswertes aus der Feder von Ringelnatz ans Tageslicht. ... Barbara Bernt wiederholt Böttichers Pointen behutsam, beleuchtet sie sprachlich neu....

Jochen Schott neben ihr ist „Mädchen für alles“, d.h. Ansprechpartner, Kommentator, scheinbar verblüffter Zuhörer und Geräuscherzeuger und hoch virtuoser musikalischer Untermaler. Bei ihm lernt man, was eine Gitarre alles leisten kann. Aber auch die vielen kleinen Scherze der beiden am Rande und ihre Spontanreaktionen schufen eine angenehme Nähe zum Publikum. ...“

Wieslocher Woche

  Die Premiere unseres neuen Programms Ringel-Jazz im Kunstvereinskeller in Fellbach am 8. Mai wurde für die Fellbacher Zeitung von Brigitte Hess unter der Überschrift Hänschen klein liebt La Paloma besprochen:

„ ... Geschildert werden Euphorie und Zweifel, das Leben zwischen Bahnhof und Hotel, das Tingeln zu den Engagements fernab der Famile. ... "Die Rede ist heute von Hänschen klein, von Hans Bötticher alias Joachim Ringelnatz", sagte Bernt. La Paloma sei dessen Lieblingslied gewesen und Jochen Schott variierte die weltbekannte Melodie auf der Gitarre. Tief- und unsinnige Gedichte wurde jazzig untermalt und ermöglichten Einsichten ins Leben allgemein und in das der Künstler ganz speziell. Sparsame Requisiten - und ein neues Kleid für Barbara Bernt nach der Pause - reichten aus, Texte, Stimme und Musik schufen die Atmosphäre. ...

Dem Publikum im gut gefüllten Kunstvereinskeller gefiel die Mischung, und in der Pause konnten die an den Wänden hängenden Fotios von Anne Hooss betrachtet werden. ..."

Fellbacher Zeitung

     

Die angebissene Frau

  Unser zweites Gastspiel „ Die angebissene Frau“ in Wiesloch wurde von der Rhein-Neckar Zeitung unter der Überschrift „Die angebissene Frau“ macht Appetit besprochen:

„ ... Musikalisch begleitet von Jochen Schott, der mit seiner Gitarre förmlich sprechen konnte, präsentierte Barbara Bernt „Die angebissene Frau“. ... Die Mischung stimmte und kam auch beim Publikum gut an. Erotik und Kannibalismus wirkten wie ein süß-saures Buffet, getragen von der Appetit machenden Kunst und bei jedem „Bissen“ mit einer neuen Überraschung oder Wendung versehen. ... Vorgetragen im angenehmen Sprechgesang und begleitet von einer angesichts der kulinarischen Grausamkeiten fast teilnahmslos fröhlich wirkenden Gitarre. ... 

Mit eher satirischen Einlagen werden etwa Rezepte aus dem „Kochbuch aus Schwaben“ vorgestellt und zum Beispiel die Zubereitung von Schupfnudeln derart genussvoll vorgetragen, dass einem beinahe das Wasser im Mund zusammenläuft. ...

Kleinkunst vom Feinsten, ... Abwechslung, Wortwitz und musikalische Köstlichkeiten, ... das Publikum klatschte mitunter begeistert Beifall, sodass die Stimmung durchweg gut war ... „ 

Rhein-Neckar-Zeitung

 

  In der Internet-Zeitung wiwa-lokal (Wiesloch-Walldorf internet-Zeitung) war zum gleichen Gastspiel zu lesen:

„In einer Collage aus eigenen Texten und Werken von Heine, Ringelnatz, Zola, Novalis, Benjamin, v. Günderrode, Shakespeare, Maupassant, Schiller und anderen serviert die Stuttgarter Schauspielerin Barbara Bernt faszinierende Wortspiele von Essen und den Mann-Frau Phantasien dem zunehmend faszinierten Publikum des Marionetten Theaters Wiesloch in einem Gastspiel.

Diese Wortspiele werden meisterlich von dem vielseitigen Jazz Musiker Jochen Schott aus Mannheim angerichtet mit Dressings von Jazz-Musik, Lateinamerikanischen- und Swing-Rhythmen bis hin zu Klassiker-Adaptionen. Je nach eigenem Anspruch wurde der Zuschauer kurzweilig unterhalten oder durch die Darbietungen zum Mitdenken inspiriert. ... Ein besonderes Geschenk.“

wiwa-lokal

 

 

 

  Über das Gastspiel der angebissenen Frau in Fellbach schrieb Brigitte Hess in der Fellbacher Zeitung unter der Überschrift Unanständige Früchtchen:

 „ ... Da werden Austern geschlürft und Zähne in zarte Lenden geschlagen, werden junge Knollen zerdrückt und schon optisch frivole Gemüse genossen. Barbara Bernt rezitiert und singt, ihr Lebensgefährte Jochen Schott schlägt und zupft dazu feinfühlig und jazzig die Gitarre. Bei diesem Programm werden keine Kalorien gezählt, sondern absolute Genüsse gesucht: „Der hat noch nie eine Speise durchgemacht, der immer Maß mit ihr hielt.“ ...“

Fellbacher Zeitung

     

penthesilea, verstört

  Für die Rhein-Neckar-Zeitung schrieb Hans-Dieter Siegfried über die Aufführung von penthesilea, verstört in Wiesloch:

 „... Eindrucksvoll Barbara Bernt, die erfolgreich die unterschiedlichen Sprachebenen der Dichter in Einklang brachte, leise die Originaltexte rezitierte – um wenig später aufbrausend und energisch die Besucher im positiven Sinne aufzuschrecken.

Vor allem das Vermischen der doch sehr unterschiedlichen Ausdrucksformen der beiden „in Anspruch“ genommenen Autoren sorgte für Kurzweil und so manchen Lacher. Eine Stunde Kleinkunst der besonderen Art. Vielleicht gewöhnungsbedürftig, aber zwei Schreibkulturen und Erzählstile in einen Topf zu werfen zeugt von Mut und Kreativität. Gelungen.“ 

„... Die Schauspielerin ... hatte mit dem Jazzgitarristen Jochen Schott eine „erzählende“ musikalische Begleitung an ihrer Seite. Mal eindringlich, mal plaudernd, dann wieder verhalten, fast liebevoll, hin und wieder ironisch: All diese Merkmale legte der Musiker in die Geschichte unterschiedlicher Literaten und verschiedener Inhalte verknüpfend hinein. ...“

Rhein-Neckar-Zeitung

 

  Die Wieslocher Woche über den gleichen Abend:

„Jochen Schott und Barbara Bernt hatten für das Wieslocher Publikum keine leichte Kost aufgearbeitet. Kleist im Dialog mit May ist nicht ganz einfach. ... Es dürfte die Lust am Experiment sein, die die versierte Schauspielerin Barbara Bernt nun einmal gepackt hat. Der Gitarrist begleitet sie mit verbindenden Melodien und akustischen Ausrufezeichen ...“

Wieslocher Woche

 

  Unser Gastspiel in Fellbach wurde für die Fellbacher Zeitung von Brigitte Hess unter der Überschrift Ganz schön schräg rezensiert:

„Die lyrische Hochsprache eines Heinrich von Kleist und die Belletristik von Karl May, wie soll das zusammen gehen? Barbara Bernt schafft es ... schier nahtlos vermischt sich alles, die Emulsion aus Helden und Pferden, Schlachtengetümmel und Schwärmerei durchzieht die „hohe“ wie die „niedere“ Literatur. Begleitet wird die Schauspielerin, die seit 30 Jahren auf der Bühne steht, vom Jazzgitarristen Jochen Schott, der sanft und einfühlsam „Bei mir bist du schön“ und den Bolero von Ravel anstimmt und damit für musikalisches Augenzwinkern sorgt. ...

 Einen Touch in Richtung Slapstick bekommt der Abend, als fluchend und schimpfend ein Handwerker am Bühnengeschehen vorbei trampelt und Minuten später, am Handy mit einem imaginären Kollegen motzend, nochmals die Bühne quert. ... Zugegeben - bei mir hat’s kurz gedauert, bis ich blickte, dass dieser krasse Bruch zum Stück gehört. ...

Viel Applaus für diese witzige, verstörte Penthesilea ...“

Fellbacher Zeitung

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